Bundestagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender Bernd Reuther, sein Stellvetreter Rudolf Kretz-Mannteufel und Rainer Mull als Vorsitzender der Kreistagsfraktion kritisierten die mangelnde Beteiligung der Betroffenen. Bei einem achtjährigen Vorlauf wäre reichlich Gelegenheit gewesen, einen konstruktiven Dialog zu führen, um geeignete und konsensfähige Flächen für künftige Abgrabungen zu finden. Stattdessen aber, so die Liberalen, sei offenbar mit voller Absicht ein Provokationskurs gefahren worden. Die Ausweisung von objektiv ungeeigneten und in der Vergangenheit bereits abgelehnten Arealen habe zum vermutlich erwünschten Ergebnis geführt: Widerstand. Wie mehrfach berichtet, geht es vorrangig um Gebiete in Wesel-Obrighoven, Hamminkeln-Dingden, Alpen-Bönninghardt und Kamp-Lintfort.
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